Blätter

Der Verein

Der am 21. Juni 2000 gegründete Verein

Pro Stadtgarten e.V. - zum Schutze und Wohle des Kölner Stadtgartens

hat sich die Pflege der ältesten Kölner Grünanlage zum Ziel gesetzt. Der zwischen 1827 und 1829 angelegte Stadtgarten wurde zum Schmuckstück der ringsum gewachsenen Neustadt und ist bis heute eine Schatzkammer alter und in unseren Breiten nur noch sehr selten anzutreffender Solitärbäume.

Es ist dringend notwendig, den Zustand dieser historisch wie botanisch wertvollen, in den letzten Jahren durch intensive und teilweise arglose Nutzung sehr geschundenen Anlage deutlich zu verbessern. Mit Beiträgen, Spenden und Eigenleistungen sollen regelmäßige Reinigungen, erforderliche Reparaturen und gartenbautechnische Projekte in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung unterstützt werden. Außerdem soll eine noch fehlende Bewertung des Parks erarbeitet und seiner historischen Entwicklung nachgegangen werden. In diesem Zusammenhang richtet der Verein besonders an die älteren Mitbürger Kölns die Bitte, ihm Fotografien, die den Park noch mit seinen ursprünglichen Portalen und der damaligen Bepflanzung zeigen, zugänglich zu machen.

Dem Verein gehören Bewohner, Geschäftsleute und Gastronomen des Stadtgarten-Quartiers an.

Auf der Grundlage einer Diplomarbeit der Dresdner Dipl.-Ing. für Landschaftsarchitektur Frau Heike Malcoiffe ist ein Entwicklungkonzept geschaffen worden, dass die Pflege, den Ersatz gefallener Bäume und die Behandlung des Strauchgürtels verbindlich regelt.

Zielsetzung

Seit Kriegsende fristete das Friesenviertel - so wie viele andere Gegenden unserer Stadt auch - ein städteplanerisch stiefmütterlich behandeltes und heruntergekommenes Dasein. Mitte der 80er Jahre schlug die offenkundige Fehleinschätzung der Bedeutung seiner Lage in mehr oder weniger hektische und konzeptlose Gestaltungsmaßnahmen um.

Entwicklung

Der Leblosigkeit des Viertels, die seit der Verlegung der Straßenbahn in den Untergrund endgültig besiegelt schien, trat eine Initiative, gewachsen aus der Kölner Musikhochschule, entgegen. Die Jazzhaus Initiative übernahm die Bewirtschaftung der einstmals eleganten Kölner Gaststätte und Veranstaltungsbühne Stadtgarten. Zitat:

„Der Stadtgarten ist die älteste noch existierende Grünanlage Kölns. Ursprünglich befand sich der Park außerhalb der Stadtmauern und sollte eine der Natur nachempfundene ideale Landschaft verkörpern. Pflanzen, Bäume und Sträucher wachsen hier in einer scheinbar zufälligen, solitären Anordnung. Dieser klassische Landschaftspark ist, obwohl zentral gelegen, für gewöhnlich überraschend ruhig. Seit über einhundert Jahren strömen die Besucher in das Restaurant der Gaststätte und Veranstaltungsbühne Stadtgarten, das einstmals ein eleganter Treffpunkt Kölner Bürger gewesen ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, anschließend notdürftig wieder aufgebaut. In den achtziger Jahren wurde es von der Jazz-Haus Initiative übernommen. Regelmäßige Jazz- und Weltmusik-Konzerte haben den Kölner Stadtgarten überregional bekannt gemacht. Sowohl für Ruhesuchende als auch für Musikfans und Kneipengänger ist der Stadtgarten eine hervorragende Adresse.“

Die seit 20 Jahren zunehmende Anziehungskraft, hat den Stadtgarten zu einer Kultstätte werden lassen. Der daraus resultierende übermäßige Nutzungsdruck, der die gesamte Umgebung einschließlich der Ringe in Mitleidenschaft zieht, erklärt die kontroversen Diskussionen und Streitereien der vergangenen Jahre. Ein von den Medien viel beachteter Prozess vor dem Kölner Verwaltungsgericht zwischen Anwohnern und engagierten Gewerbetreibenden (Kläger) auf der einen und der Stadt Köln (Beklagte) auf der anderen Seite, endete in einem Vergleich. Der zuständige Richter machte keinen Hehl daraus, daß ein Urteilsspruch gegen die Interessen der Stadt und ihrer Beigeladenen ausfiele. Das Entgegenkommen der Anwohner belohnte der damalige Oberstadtdirektor Heugel mit der Einrichtung einer ständigen Arbeitsgruppe, in der Anwohner, Geschäftsleute und Ämter die Probleme des Viertels erörtern und lösen sollten. Aus dieser Arbeitsgruppe entstand im Sommer 2000 der Verein Pro Stadtgarten. (Die Arbeitsgruppe besteht noch immer.)

Ziele

Der Verein Pro Stadtgarten begreift sich als ein Instrument, regulierend in die Problematik des Viertels einzugreifen und zwischen Anwohnern, Geschäftsleuten und der Stadt Köln vermittelnd, praxisnahe Lösungen für eine Standortverbesserung zu finden. Zentrum der Bemühungen ist die Pflege und Gestaltung des Kölner Stadtgartens, dessen kulturelle und landschaftsarchitektonische Bedeutung in Vergessenheit geraten ist. In diesem Sinne hat der Verein einen landschaftsarchitektonischen Wettbewerb ausgelobt und beachtliche Ergebnisse erhalten. Die Modelle der Preisträger hat der Verein archiviert und für seine Internetseite digitalisiert. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag ist eine CD erhältlich, die, neben den Entwürfen, auch neue Ergebnisse einer Diplomarbeit der Dresdner Historikerin Heike Malcoiffe enthält.

Konzept

Pflegearbeiten

Ersatz ausgefallener Bäume:

Überkommener Bestand

Bäume aus dem überkommenen Bestand werden, sobald es die Standortbedingungen zulassen, an derselben Stelle wie der ausgefallene Baum in selber Art und Sorte in möglichst großer Qualität nachgepflanzt (Hochstamm, Stammumfang min. 20/25) 

Gehölze ohne Denkmalwert

Beim Ersatz anderer (jüngerer) Bäume ist abzuwägen, ob der Bestand an dieser Stelle gewinnt, wenn der Baum nicht nachgepflanzt wird, an vielen Stellen im Stadtgarten ist der Gehölzbestand viel zu dicht!

Wird der Ersatz des Baumes beschlossen, so können hier auch andere Arten  als der ausgefallene Baum gepflanzt werden, Beispielliste s. Aufzählung für das Arboretum in meiner Diplomarbeit

Sollen ganz andere Bäume gepflanzt werden, sind die Standortansprüche der Art vorab genau zu prüfen, um den Pflegeaufwand in vertretbarem Umfang zu halten

Gehölze mit attraktiver Blüte und/oder Blatt und/oder Frucht, Wuchs etc. sind zu bevorzugen!

Behandlung des Strauchgürtels um den Park

Die Strauchflächen im Randbereich, wenn sie als dichte Abpflanzung dienen und somit den Besuchern eine Abschirmung von Straßenverkehr und Müllplätzen bieten sollen, benötigen mehr und fachgerechtere Pflege (denkmalpflegerisch zu bevorzugende Lösung!)

Nachzupflanzende Sträucher sollten z.B. nach attraktiver Blüte, immergrünem Blatt, Wuchsform etc. ausgewählt werden, die Harmonie der Farben ist zu beachten! 

Auslichtung des Strauchgürtels

Es scheint gewollt, den Strauchgürtel um den Stadtgarten auszulichten.

Vor der Verkehrsberuhigung in der Spichernstraße ist dies aus meiner Sicht verfrüht, die Erholung wird dadurch wesentlich eingeschränkt (es geht ja vordergründig um die Erholung der Besucher im Park und nicht um die uneingeschränkte Sicht der Anwohner der umgebenden Bebauung aus ihrer Wohnung in den Park!)

Lösung

Für die Entwicklung des Stadtgartens bezüglich anderer Gesichtspunkte als die der Bepflanzung bitte ich, in meiner Diplomarbeit ab Seite 60 nachzulesen.

Projekte

Frau Dr. Henriette Meynen (Stadtkonservator) schreibt für den Landeskonservator über den Kölner Stadtgarten und Pro Stadtgarten:

Erstmalig in Köln engagierte sich eine Bürgerinitiative für ein Gartendenkmal und gründete im Juni 2000 einen eingetragenen Verein "Pro Stadtgarten e.V." Die Erkenntnis des zu starken Nutzungsdruckes, dem dieser Park gegenwärtig ausgesetzt ist, bildete den Anlass für die Anwohner des Stadtgartens in der nordwestlichen Kölner Neustadt sich zusammenzuschließen, um den „Schutz und die Gestaltung des Kölner Stadtgartens und seiner unmittelbaren Umgebung“ (vgl. Satzung des Vereins § 2.2) zu erwirken. Das Fußballspielen und die Grillfeiern auf dem Rasen sowie der zunehmende Hundekot u. a. schadet dem natürlichem Wachstum der Pflanzen. Auch des nachts ist der Natur keine Ruhepause gegönnt. Im am Parksaum gelegenen Restaurant finden überregional bedeutende Jazzkonzerte statt, wodurch es nicht nur zu einer Beschallung des Parkraumes kommt, sondern auch einer weiteren Frequentierung des grünen Umfeldes des Restaurants bis in die späte Nacht hinein. Gestalt und Funktion des Parkrestaurants ist trotz der langen Tradition vor Ort infolge des mangelhaften Wiederaufbaus der Restaurationsanlage nicht mehr auf den Park abgestimmt. Die Bürgerinitiative Pro Stadtgarten, die auch den Gaststättenbetreiber für ihre Belange gewonnen hat, knüpfte von Anfang an Kontakte zu den zuständigen städtischen Ämtern. Der Stadtkonservator und auch das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wurde so unmittelbar vor Eintragung des Vereins ins Vereinsregister im Juni 2000 über eine derartige Gründung unterrichtet und um Rat und Information zwecks einer sinnvollen Vorgehensweise gebeten.

Diese Initiative zur Sanierung oder auch Optimierung des Stadtgartens weist Parallelen zu seiner Gründung auf. Der Stadtgarten, der älteste erhaltene Kölner Park, ist auf Veranlassung der „Commission für öffentliche Anlagen und Verschönerung der Stadt“ entstanden. Der Commission gehörten außer Kölner Bürgern auch Beigeordnete der Kölner Stadtverordnetenversammlung, der Stadtbaumeister Weyer, der Stadtgärtner Berkenkamp und der Oberbürgermeister Steinberger an.

Der Parkentwurf stammt von Jakob Greiß und in den Jahren 1827-29 wurde er auf einer etwa elf Hektar großen, annähernd quadratischen Fläche als Schmuckanlage mit angegliederter Baumschule verwirklicht. Während seiner knapp 175jährigen Geschichte erfuhr der Stadtgarten verschiedenerlei Abänderungen. Ziel der Erholungsanlage war es, wie Greiß es in seinem Schreiben vom 15. 5. 1827 an das Oberbürgermeisteramt formulierte, „durch Anordnung gefälliger Szenerie [...] unseren Gefühlen zu schmeicheln“ und uns „dem Betriebe eines geschäftigen Lebens zu entrücken“ (zitiert nach Malcoiffe, Heike: Denkmalwert und Nutzungspotential des Stadtgartens in Köln. Bestandsanalyse, Beurteilung, Entwicklungskonzept, Dresden, Diplomarbeit 2001). Diese für die damalige Zeit übliche Auffassung war hier noch zudem verbunden mit dem praktischen Ziel, eine Baumschule anzulegen, um den „großen Haushalt der Natur, mit der Schönheit enger zu einigen“ (Zitat nach Müller, s.o.). Die Stadtverordnetenversammlung plante die Parkanlage vor allem als Schmuckanlage mit reichem Blumenbestand als Repräsentationsanlage zur Ausschmückung der Stadt. Während seiner knapp 175jährigen Geschichte erfuhr der Stadtgarten verschiedenerlei Abänderungen.

Als 1857 der Botanische Garten wegen des Baues des Kölner Hauptbahnhofes geschlossen werden mußte, sollte der Stadtgarten die Ersatzfläche für die dortigen Besucher bieten und erhielt daher um jene Zeit zahlreiche seltenere Pflanzen aus dessen Bestand. Um dem Kölner vollen Ausgleich für die weggefallene Anlage zu bieten, wurde die Baumschule, deren Erfolg inzwischen rückläufig war, in die öffentliche Parkanlage einbezogen. Nach Vorlage von zwei Entwürfen 1860 und 1864 entschied sich die Verschönerungskommission schließlich für den dritten Entwurf, den der damalige Stadtgärtner Anton Strauß im Oktober 1864 vorlegte und die Stadtverordnetenversammlung zur Ausführung beschloss. Nach dem Straußschen Plan entstand ein allmählicher Übergang von der lichten Zieranlage des schon immer öffentlichen Teils des Stadtgartens zu einer mehr waldartigen Neuanlage anstelle der ehemaligen gewerblich genutzten Baumschule. Schon damals legte man im Südwesten an der Venloer Straße ein Restaurationsgebäude an. Insgesamt war die neue Parkanlage von einem engmaschigen geschwungenen Wegenetz durchsetzt. „Während die äußeren Wege langgezogene Schleifen formten, waren die im Innern der Anlage sehr kurvig und bildeten oft angeschnittene Kreisbahnen.“ (Müller, H. S. 21). Schon damals legte man im Südwesten an der Venloer Straße ein Restaurationsgebäude an.

Als um 1880 der innere Festungsgürtel aufgegeben werden konnte, die Kölner Neustadt um die mittelalterliche Stadt Köln ab 1881 entstand sowie die Eisenbahnlinie am Neustadtrand angelegt wurde, mußte der Stadtgarten wegen der neuen Eisenbahntrasse mit dem Westbahnhof im Bereich der ehemaligen Baumschule auf die Hälfte reduziert werden. Wegen des Wegfalls der Festungswerke an beiden Seiten der eigentlichen Schmuckanlage wurden auch im verbliebenen Teil kleinere Begradigulngen am Rande vorgenommen. Adolf Kowallek, der als neuer Kölner Gartendirektor, die Planung des Grüns in der Kölner Neustadt übernahm, gestaltete 1888-1890 den Stadtgarten aufgrund seines reduzierten Umfanges und seiner neuen Lage inmitten des neuen Stadterweiterungsgebietes um. Er übernahm soweit möglich den Bestand. Vereinfachte aber die Wegeführung, wodurch sie weitmaschiger wirkte, schuf neue Zugänge an den hinzugekommenen Straßenmündungen und legte u.a. eine Sichtachse zwischen Park und der am Ostrand des Parks damals erst geplanten Christuskirche an. An der den Stadtgarten im Süden begrenzenden Venloer Straße wurde ein neues Restaurationsgebäude und an der Spichernstraße ein neue Gärtnerwohnung errichtet. Die gesamte Anlage erhielt eine Einfriedung mit zwei schmiedeeisernen Toren an den beiden Haupteingängen (Venloer Straße/Spichernstraße und Gilbachstraße/Spichernstraße). 1911 prägte den Park noch das gewünschte Erscheinungsbild. So heißt es in einem Führer von 1911: „Wie herrlich läßt es sich hier auf wohl gepflegten Wegen unter alten teils seltenen Bäumen mit breitastigen Kronen lustwandeln oder auf den Bänken ausruhen.“ (Klinker, Heimatkunde des Stadtkreises Köln. 1911, S. 62).

Bis heute hat sich in seinen wesentlichen Zügen (Wegenetz und umfangreicher Baumbestand) das Parkkonzept von Kowallek erhalten; jedoch ist der einst gerühmte Erholungs- oder Erbauungswert ist stark gemindert. Manch schmückendes Detail ist verloren gegangen. Die einst gepriesene Farbigkeit durch Blumen und Kräuter ist schon lange verschwunden. Nur wenige der einstigen wertvollen Solitärbäume aus der Frühzeit des Parks sind überkommen. Verschiedene Sichtachsen sind, wie Müller nachweisen konnte, durch Wildwuchs oder nicht fachmännische Neupflanzungen verstellt. Die Grünräume haben sich vorwiegend im Parkinnern durch Beseitigung der Strauchschichten und hauptsächlich an den Parkrändern durch Strauchwildwuchs verändert.

Angeregt durch das Interesse des Vereins Pro Stadtgarten e.V. konnte der Stadtkonservator eine Diplomandin für eine Ausarbeitung der bisher noch unerforschten Geschichte des Stadtgartens gewinnen und von ihr die ersten Hinweise für ein Pflegeparkkonzept erarbeiten lassen. Dieses liegt nun vor.

Zugleich schrieb der Verein einen Ideenwettbewerb für Studierende im Fachbereich Architektur, Städtebau und Regionalplanung der Fachhochschule Köln sowie im Fachbereich 9, Bio- und Geowissenschaften, Landschaftsarchitektur der Universität Essen aus um Lösungsansätze zu finden die gestalterischen und funktionalen Mängel des Stadtgartens und seines Umfeldes zu beseitigen oder wenigstens zu mindern. Entsprechend der unterschiedlichen angesprochenen Fachbereiche fand in einem einwöchigen workshop eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unter der Beteiligung der zuständigen Professoren (Prof. Prinz und Prof. Riese), eines Mitarbeiters des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen (Dr. Bauer) und des Stadtkonservators (Dr. Meynen) statt.

Schon beim einführenden Rundgang durch das Wettbewerbsgebiet wuchs die Begeisterung der Studenten für das gestellte Thema. Die zehn Gruppen erbrachten erstaunlich gute Ergebnisse, die vielfach ähnliche Lösungsvorschläge enthielten. So stimmten nahezu alle überein, den Parkplatz der Christuskirche im Nordwesten durch einen Grünplatz zu ersetzen und so das Kirchengebäude mit dem Park in Verbindung zu bringen. Mehrere Entwürfe sahen darüberhinaus eine stärkere Durchgrünung des Umfeldes durch Alleebäume vor. Einige schlugen vor, auf der erhöhten und parallel zum Stadtgarten verlaufenden, in Kürze aufgelassenen Eisenbahntrasse eine Art Panoramaweg anzulegen, von dem aus der Stadtgarten aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet werden könne. Ideen für eine bessere Anbindung an die jüngeren benachbarten Grünanlagen, den Inneren Grüngürtel und den Mediapark kamen ebenfalls zur Sprache. Mit einer neuen Konzeption des vorhandenen, räumlich zu kleinen und architektonisch sehr provisorisch wirkenden Restaurationsgebäudes befasste sich u.a. auch der erste Preis der beiden Architekturstudenten Daniel Volske und Till Robin Kurz. Aufgrund der brauchbaren Ergebnisvorschläge des Wettbewerbs erwirkte der Verein Pro Stadtgarten alle Planungen im Kölner Rathaus vom 10. April 2001 bis zum 27. April 2001 auszustellen.

Ziel des Vereins ist es, die erarbeiteten Ergebnisse weitgehend zu verwirklichen. Daher ist seit der Vereinsgründung umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit angesagt, eine Öffentlichkeitsarbeit, die eins der Vorstandsmitglieder Herr Felix Richard bisher mit Bravour beherrschte. Nicht nur im Internet (www.prostadtgarten.de) ist der Verein mit fortwährend auf den neuesten Stand gebrachten Informationen vertreten, sondern auch in den verschiedensten Blättern der Lokalpresse sind seit der Gründung des Vereins bis zur Ausstellungseröffnung immer wieder beachtliche Artikel zu finden.

Jetzt gilt es, wie Heike Malcoiffe in ihrer Diplomarbeit vorschlägt, sich vermehrt auch in der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Wesen und dem Wert des Stadtgartens auseinanderzusetzen und u.a. mittels Informationstafeln vor Ort, aber besonders durch Pressearbeit, Publikationen, Ausstellungen u.a. auf die Besonderheit dieses ältesten Kölner Park aufmerksam zu machen. Der Verein hofft, letztendlich die Politiker für die Sanierung des Stadtgartens und die teilweise Verkehrsberuhigung seines Umfeldes insbesondere an der Spichernstraße zu gewinnen. Der Stadtkonservator Köln wünscht dem Verein Pro Stadtgarten e. V. viel Erfolg und hofft, daß diese Initiative bei vielen Kölner Bürgern für "ihre" jeweiligen Grünanlagen Nachahmung findet.

Spenderliste

Spender Betrag
Helganna Trantes 404,46 €
Ernestine Bitz 350,00 €
Armin Wolfgang Müller 500,00 € sowie Treppenanlage Spichernstraße ( Wert ca. 18.000,00 €)
Elmar Wagner 250,00 €
Stadtgarten Restaurant Betriebs GmbH 49.406,51 € sowie Sitzungs-Catering, Vereinsfeste und diverse Sponsoren-Essen
Bettina Wagner 51,13 €
Theo Krumbach 51,13 €
Wolfgang Seyffert 51,13 €
Marcel Richard 51,13 €
Ralph Pompe 51,13 €
Bezirksvertretung Innenstadt 1.022,58 €
BERGISCHE POST GmbH 332,34 €
Susanne & Felix Richard 3357,35 €
ena Film GmbH 869,20 €
Lisa Rheingans 51,13 €
pinard de picard 102,26 €
KÖLNER BANK von 1867 eG 1.278,23 €
SAKKOKOLONIA 383,47 €
IKP GmbH 1045,16 €
Ulrich Alshuth 50,00 €
KölnAgenda e.V. 100,00 €
Marie Hüllenkremer 90,00 €